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Nishimura Kiyoshi / 西村きよし

Ich bin Journalist (Inhaber eines offiziellen deutschen Presseausweises, DJV) und habe seit 2007 mehr als 300 signierte Artikel geschrieben. Gleichzeitig bin ich Fotograf (ehemaliger Vertragsfotograf der Motor Presse, einem der führenden deutschen Verlage) und Filmemacher mit einem deutschen Abschluss (B.A.) in Film und Video. Im Hintergrund bereitet sich der Bundestag auf die Fernsehübertragung der Sitzung vor; an diesem Tag habe ich Herrn Markus Grübel, Bundestagsabgeordneter der CDU, nach seinen Gedanken zur Stärkung der Beziehungen der NATO zu Ostasien gefragt. Ich bin Mitglied der CDU-Partei und studiere am Institut der Uni Tübingen im Masterstudiengang mit dem Ziel, auch Ostasienspezialist zu werden.

Beruf: Filmemacher
Qualifikation: Bachelor of Arts (B.A.) , Film und Video
Zurzeit arbeite ich als Filmemacher auf Projektbasis bei einer Filmproduktionsfirma in Stuttgart und habe seit 2018 an zahlreichen WERBE- UND INDUSTRIE-FILMEs mitgewirkt.



2025
Beginn einer Reihe von Interviews mit deutschen Politikern Klick hier

2024
Beginn der Berichterstattung über die Bundeswehr Klick hier

2023
TAIWAN PRESSEFREIHEIT UND DEMOKRATIE
Bericht eines taiwanesischen DokumentarfilmregisseursKlick hier

2019
Einreichung von 50-minütigen Dokumentarfilmen für die Berlinale
“Deinstitutionalization for Human Rights Restoration” Psychiatric practice in Japan and Italy and the influence of Franco BasagliaKlick hier

2018 Praktikant Filmproduktion
Uwe Kassai Filmproduktion, Stuttgart

Seit 2018
Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e.V. (AG DOK)

Seit 2017
Leitung des Videoteams der evangelischen Kirchengemeinde Neuhausen zur Produktion von OnlinegottesdienstenKlick hier

Seit 2007 Mitglied des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV)
Der erste von Dutzenden von Signaturartikeln, die auf Deutsch veröffentlicht wurden : Klick hier(30.01.2008)



Wissenschaftliche Leistungen / 学術実績

ORCID-registrierte Forscher
Wissenschaftliche Arbeit in Vorbereitung
”Die statistische Analyse der Sprache in Film und Video unter dem Aspekt vergleichender Kulturwissenschaften zur Verwendung in der transkulturellen Psychiatrie”

2017
Ich leitete ein Symposium auf Deutsch (Forensische Psychiatrie in Japan) auf der Jahrestagung der World Psychiatric Association (WPA) in Berlin, Deutschland. Mein eigener Forschungsvortrag hatte das Thema "Die Bedeutung von traditionellen sozialen Normen".

2014-2016
Besuchte drei Semester lang Vorlesungen an der Forensischen Psychiatrie der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen, um eine Symposiumspräsentation auf der WPA 2017 vorzubereiten.



Berufserfahrung in der IT-Branche bis 2007
(2007年までのIT業界での職務経験)

UNIX – ein Betriebssystem, dessen Name heute nur noch wenigen Menschen geläufig ist – bildete den Ausgangspunkt meines beruflichen Werdegangs. Bereits während meiner Zeit in Japan setzte ich mich intensiv mit UNIX auseinander. In den frühen 1990er-Jahren gewann dieses Betriebssystem große Bedeutung, da es als technologische Grundlage des heutigen Internets galt. Von der Onsite Computer International GmbH in München, damals ein kleines Unternehmen mit der fortschrittlichsten UNIX-Technologie Europas, erwarb ich die exklusiven Vertriebsrechte für die deutsche UNIX-Version in Japan. Auf dieser Basis gründete ich in Berlin ein auf UNIX spezialisiertes Handelsunternehmen. Anschließend lernte ich auf einer UNIX-Messe in München den Geschäftsführer der Thyssen-Telecom-Tochtergesellschaft IS Internet Services kennen, die zu jener Zeit den Aufbau des deutschen Consumer-Internets vorantrieb. Über sein Unternehmen erhielt ich Zugang zu einer kostengünstigen und zugleich leistungsfähigen Backbone-Anbindung. Dies führte schließlich zur Gründung eines auf Telekommunikation spezialisierten Unternehmens in Düsseldorf. Zahlreiche große japanische Unternehmen in Deutschland zählten bald zu meinen Kunden im Bereich Internetzugang. Mein Unternehmen war einer der von der Thyssen Telecom eingesetzten Internet Service Provider und betreute den Raum Düsseldorf. Nach rund zehn Jahren, im Zuge der Fusion von Thyssen und Krupp und dem Rückzug beider Unternehmen aus dem Telekommunikationsgeschäft, kehrte ich nach Stuttgart zurück, wo meine Familie lebte. Rückblickend hatte ich das Privileg, die Anfänge des Internets in Deutschland – einem der technologisch fortschrittlichsten Länder Europas – im Umfeld großer deutscher Unternehmen aus nächster Nähe mitzuerleben und diesen Entwicklungsprozess unmittelbar zu erfahren.


Vom Journalismus zur Fotografie und zum Film Diese frühen Erfahrungen im Umgang mit digitalen Infrastrukturen führten mich zunächst zum Journalismus. Mein Interesse galt von Anfang an weniger der Technik selbst als vielmehr der Frage, wie Informationen entstehen, vermittelt werden und gesellschaftliche Wirklichkeit prägen. Aus dem Schreiben heraus entwickelte sich mein Zugang zur Fotografie. Bilder erlaubten es mir, Situationen zu verdichten, Stimmungen festzuhalten und Beobachtungen jenseits von Sprache sichtbar zu machen. Die Fotografie wurde für mich zu einer Erweiterung journalistischer Arbeit – präzise, zurückhaltend und nah am Geschehen. Der nächste Schritt war schließlich die Arbeit mit bewegten Bildern. Im dokumentarischen Film verbinden sich journalistische Recherche, fotografischer Blick und zeitliche Entwicklung. Film wurde damit zur konsequenten Fortsetzung meiner journalistischen Arbeit: als Medium, das komplexe Zusammenhänge erfahrbar macht und Menschen Raum gibt, ihre eigenen Geschichten zu erzählen.

Das ist ein Apfelbaum, den ich bei meinem Spaziergang gefunden habe. Ich bin von der linken Seite des Bildes gegangen. Mein erster Eindruck war: „Oh, dieser Baum muss vom Blitz getroffen worden sein, die Mitte des Stammes ist tief eingesunken und verbrannt.“ Und als ich direkt neben dem Baum ankam, bot sich mir ein ganz anderes Bild. Die Äste waren lang und hingen nach rechts über. Ich fing an, jedes Jahr dorthin zu gehen, um diesen Apfelbaum zu sehen, und vor ein paar Sommern hingen fast hundert Äpfel an dem Baum. Ich habe einmal ein Video von dieser Szene als Metapher am Anfang eines Films eingebettet. Jeder im Publikum, der es gesehen hat, schien zu verstehen, was ich sagen wollte, ohne dass ich es erklären musste.

Beiträge (publ./unveröff.) PDF

Diese Rubrik versammelt veröffentlichte Texte ebenso wie Beiträge, die unabhängig von Publikationszyklen entstanden sind. Manche wurden für Zeitungen, Zeitschriften oder andere Medien geschrieben, andere bewusst ohne konkreten Veröffentlichungsrahmen. Gemeinsam ist ihnen der journalistische Anspruch und der Wunsch, Themen in einer Form zu entfalten, die über tagesaktuelle Formate hinaus Bestand hat.